

Über 1250 Jahre wechselvolle Geschichte hat in Ansbach deutliche Spuren hinterlassen: barocke Fassaden, versteckte Innenhöfe im Renaissance-Stil, die beiden mächtigen Kirchen St. Johannis und St. Gumbertus, den Hofgarten mit der Orangerie und die Markgräfliche Residenz.
Die reizvolle historische Innenstadt lädt zu einem Bummel ohne Hektik ein, um die schönsten Ecken und Plätze zu entdecken und zu erkunden. Die ehemalige Hofkirche St. Gumbertus hinterlässt auch im Innenraum einen bleibenden Eindruck in ihrer protestantischen Schlichtheit und dem imposanten Orgelprospekt. Ein Spaziergang im Hofgarten ist zu jeder Jahreszeit erholsam, besonders beeindruckt aber im Sommer das in barocker Art bepflanzte Rasenparterre vor der Orangerie.
Die Führung in der Markgräflichen Residenz sollte keinesfalls versäumt werden. In den 27 Prunkräumen kann dem höfischen Leben des 18. Jahrhundert hervorragend nachgespürt werden:
alles ist noch im Original vorhanden; die Tapeten und Vorhänge, die Möbel, das zur damaligen Zeit modische Beiwerk, die Decken- und Wandverzierungen, die Kristalllüster und das Porzellan.
Das Markgrafen-Museum dokumentiert neben der Markgrafenzeit die Vor- und Frühgeschichte Ansbachs, das 19. Jahrhundert und in einer perfekt aufbereiteten Kaspar-Hauser-Abteilung das Leben des geheimnisvollen Findlings, der in Ansbach ermordet wurde.
Das Ansbacher Altstadtfest verwandelt über vier Tage die Altstadt zu einer großen Festmeile.
Die Internationalen Gitarrenkonzerte bringen Virtuosen von Weltruhm in Ansbacher Konzerträume mit stilvollem Ambiente. Bei den Ansbacher Rokoko-Festspielen (www.rokoko-festspiele.de) erwacht der Fürstenhof des 18. Jahrhunderts vor der Kulisse der Orangerie zu neuem Leben, rustikal feiern lässt es sich während des Ansbacher Altstadtfestes auf den Plätzen und in den Gässchen der Altstadt oder zünftig im Bierzelt zur Ansbacher Kirchweih. Beliebt bei Jungen und Junggebliebenen ist das „Ansbach Open”, ein Open-Air-Festival auf dem Martin-Luther-Platz im Juli oder August mit Pop-Konzerten, Kabarett oder Klassik.
Ein Höhepunkt für Genießer und Feinschmecker sind die kulinarischen Wochen im Oktober. Unter dem Motto „Aus historischen Kochbüchern' suchen kreative Köche unterschiedlichster Restaurants in alten Kochbüchern nach interessanten Rezepten, die dem heutigen Geschmack angepasst werden und die Gäste auf ungewöhnliche Art verwöhnen. Freunde des guten Buches und Leseratten kommen im November bei der Literaturreihe „LesArt” auf ihre Kosten und können bei Autorenlesungen ihren Lieblingsschriftsteller kennen lernen oder neue Impulse erhalten. Abgerundet wird der Veranstaltungszyklus zum Jahresende vom Ansbacher Weihnachtsmarkt. Im Schatten der beiden großen Kirchen verlocken Glühwein-, Lebkuchen- und Bratwurstduft zum Verweilen und Probieren.
In der Ansbacher Altstadt finden Sie eine große Auswahl verschiedenster Geschäfte und über die Brücke sind es nur wenige Schritte bis ins Brückencenter.Dort finden Sie in der großen Shopping Mall alles unter einem Dach: vom Café bis den bekannten Modemarkten. Das Brückencenter Ansbach lädt zu einem gemütlichen Einkaufsbummel und Veranstaltungen ein..
Kostbare Stoffe rascheln, Spitzen blitzen, Hoffräuleins tuschen, Schönheitspflästerchen und vornehme Blässe, gepuderte Perücken und Justeaucorps, Wespentaille und Reifrock – das 18. Jahrhundert erwacht zu neuem Leben. Alljährlich finden Anfang Juli die Rokoko-Festspielen im Hofgarten vor der wunderbaren Kulisse der Orangerie statt. Funkelnde Feuerwerke in den Nachthimmel gemalt bilden den krönenden Abschluss der rauschenden Sommerfeste am Hofe des Markgrafen.
Erlebnis mit Gänsehaut-Garantie..." Alljährlich Anfang Juli: die Rokokofestspiele im Ansbacher Hofgarten .
Im zweijährigen Turnus (ungerade Jahreszahl) erfreut die Bachwoche (www.bachwoche.de) mit international bekannten Künstlern ein internationales Publikum mit den meisterlichen Klängen von Johann Sebastian Bach. Bei den Kaspar-Hauser-Festspielen (gerade Jahreszahl) wird das Leben des Findlings aus allen Facetten betrachtet. Theater, Ausstellungen, Performances und Tanz versammeln eine Fan-Gemeinde, die sich dem Schicksal Kaspar Hausers durch die verschiedensten Ausdrucksmöglichkeiten der Kunst nähert.
Laufende Kulturveranstaltungen mit regelmäßigen Konzerten und Theateraufführungen bietet die Institution „Kultur am Schloss'. Die Sparte Kleinkunst, Kabarett, Film und avantgardistische Konzerte wird vom größten Kulturverein Bayerns, den „Ansbacher Kammerspielen' durch ein umfangreiches Programm ausgefüllt. Über das Kultur-Angebot der Kirche St. Gumbertus können Sie sich unter www.gumbertus.d informieren.

